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(de) France, Monde Libertaire - Leitartikel aus ML Nr. 1882: Die Revolution ist ein Werk täglichen Handelns (ca, en, it, fr, pt, tr)[maschinelle Übersetzung]

Date Sat, 9 May 2026 07:29:26 +0300


Die glorreichen Tage des revolutionären Syndikalismus, des Anarchosyndikalismus, mögen fern erscheinen. Umso mehr, als der Klassenkampf-Syndikalismus heute unter dem zähen Schatten eines reformistischen um nicht zu sagen kollaborierenden Gewerkschaftswesens leidet, das sich bequem im Schoß des Staates eingenistet hat. Es stimmt, dass Anarchisten nicht immer einmütig die Gewerkschaftshymne gesungen haben, obwohl sie einige ihrer bedeutendsten Texte verfasst haben. Doch angesichts des Aufstiegs des Faschismus in all seinen Erscheinungsformen wissen wir nur allzu gut, dass die Antwort nicht von der Wahlurne kommen wird. Könnte sie nicht vom Syndikalismus selbst ausgehen? Angesichts der brutalen Schläge, die uns von Kapitalisten und Politikern gemeinsam versetzt werden, erscheint es dringlicher denn je, die absolute Notwendigkeit des wirtschaftlichen Widerstands innerhalb freier und autonomer, klassenbasierter Organisationen zu bekräftigen. Denn so sehr wir uns auch zurückziehen mögen, die Bosse schmieden Pläne, um das Errungene zu verschlingen!

Und wir? Wir sind nur kleine Fische, aber vereint und organisiert können wir die Massenbewegung entfesseln und den nötigen Anstoß für den Wendepunkt geben.

Dafür müssen wir an unseren Arbeitsplätzen kämpfen: in der Werkstatt, im Büro, auf den Fluren, in den Umkleideräumen, an der Kaffeemaschine ... Manchmal erscheint es völlig unbedeutend, eine verdammte Sisyphusarbeit, eine undankbare Aufgabe, die wir zwanzigmal wiederholen müssen. Doch wie Pouget schon sagte: "Revolution ist ein Werk des täglichen Handelns!"

Angesichts des bevorstehenden 90. Jahrestages der Spanischen Revolution: Wie sollten wir heute über die Parolen der direkten Aktion, der Selbstverwaltung oder des Generalstreiks denken, damit sie nicht bloß fromme Ideen, leere Appelle bleiben?

Ist es nicht gerade im Tiefpunkt der Krise, dass wir unsere Anstrengungen verdoppeln und mit aller Kraft zurückrudern müssen? Lasst uns Alarm schlagen, denn es herrscht ein Notstand in der Gewerkschaftsbewegung! Lasst uns die Ärmel hochkrempeln und den Klassenkampf zur täglichen Realität machen!

https://monde-libertaire.net/?articlen=8906
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