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(de) Germany, Dortmund, AGDO: Der apfel & der baumstamm - Inhalt + Editorial (ca, en, it, pt, tr)[maschinelle Übersetzung]

Date Sun, 10 May 2026 07:40:36 +0300


Inhalt
5 Arbeitskreis Layout - Editorial
9 Ilan Shalif - Das bestgehütete Geheimnis der Revolution wurde gerade enthüllt
13 Praxis des 21. Jahrhunderts - Nomen est omen
15 Katja - Fragmente von Gemeinschaft
21 Rya - Gemeinschaft
23 A. - GemÖks -- einfach mal machen
29 Projetfvasions - Ein Liebeshrief
33 I. - bommunityMeme
35 Hagen Geyer > Homo Deconomicus
41 Rya beisterstadt Dortmund
43 Hagen Geyer - Schutzbedürfnis
45 Hagen Geyer - Klage des Verzweifelten
47 Luna - Gommunity, aber
51 Hagen Geyer - Weltflucht
53 Rya - Rückzug
55 Hepa Feyerabend - Noch vor dem Frühstück
61 fuchsia - Dreamers
63 Anonym - My house of freaks
65 Jona Larkin White - Die Buddenbrooks - Community verlassen

Editorial

Gemeinschaften gibt es, seit es Menschen gibt. Auch heute sind sie Bezug für die Sehnsüchte Vieler, egal, ob es um die Rückbesinnung auf eine angebliche perfekte Gemeinschaft in der Vergangenheit geht oder um das Experimentieren mit neuen Formen des Zusammenlebens.
Während wir uns der Gesellschaft nicht entziehen können, gilt das für Gemeinschaften nur bedingt. Einigen werden wir unfreiwillig zugeteilt und verblei-
ben vielleicht für den Rest unseres Lebens in ihnen, ohne sie zu hinterfragen, wie der Familie oder dem Arbeitsplatz. Doch gerade in Zwangsgemeinschaften kann auch unerwartete Solidarität entstehen.
Andere hingegen suchen wir uns selbst: Interessengemein schaften, um Hobbys nachzuge hen oder unsere Lebensbeding ungen zu verbessern, oder wir fühlen uns zu ihnen aufgrund unserer Eigenschaften hingezo gen, wie Communitys migranti sierter oder queerer Menschen.
Ob durch Zufall, materielle Inter essen oder immaterielle Wün sche nach Austausch, immer wieder finden wir uns in den verschiedensten Gemeinschaften wieder.
Und wer wären wir auch ohne Gemeinschaft? Wie viel von uns entsteht durch Abgrenzung von anderen Menschen, wie viel auch durch Anpassung? Wann hemmen Gemeinschaften die freie Entfaltung, wann sind sie eine notwendige Voraussetzung dafür? Wie viel Verantwortung tragen wir für unsere Gemeinschaften und wie viel tragen sie für uns?
Vor allem seit der zunehmenden Digitalisierung werden immer wieder Verlust von Gemeinschaften und die zunehmende Isolierung kritisiert. Doch während viele Menschen die negativen Folgen nur auf die Technologie schieben, ohne deren Verflechtungen mit unserer Gesellschaft zu betrachten, machen andere viel positivere Erfahrungen im Internet. Wer seltene Interessen, Identitäten oder Probleme hat, kann so Gemeinschaften mit ähnlichen und doch ganz unterschiedlichen Menschen auf der ganzen Welt bilden.
In Vorbereitung dieser Veröffentlichung und bei einer Vordiskussion am 06.11.26 habe wir verschiedenste Fragen gesammelt, von denen wir einige vertiefen oder vielleicht sogar für uns beantworten werden:
* Wie funktionieren Lebensfreundschaften bzw. Lebensgemeinschaften?
* Wie funktionieren Beziehungen und Gemeinschaft ohne Ausbeutung und Zwang?
* Wo erlebt ihr Gemeinschaft im Alltag?
* Was bedeuten Inklusion und Ausschluss in Gemeinschaft?
* Wie kann ich Community finden und welchen Problemen begegne ich dabei?
* Welche Bilder von Gemeinschaft gibt es in unserer Gesellschaft?
* Welche Kompromisse braucht Gemeinschaft?
* Warum brauchen wir (mehr) Gemeinschaft / Community?
* Wie beeinflusst unsere persönliche Positionierung den Bezug zu Gemeinschaft(en)?
* Wie kann eine anarchistische Kritik an Gemeinschaft oder Individualität aussehen?
* Wie funktionieren Konflikte und Konfliktlösungen in Gemeinschaften?
* Was sind Besonderheiten von digitalen und analogen Gemeinschaften?
* Welche Gemeinschaften sind erwünschte, welche nicht? Warum?
Dieses Zine bildet verschiedene, anarchistische Sichtweisen auf Gemeinschaft ab, ob verzweifelnd oder hoffnungsvoll, ob in Gemälde, Foto, Sachtext, Kurzgeschichte oder Gedicht. Es ist aus zwei Schreibwerkstätten, die am 04.09. und 29.11.2025 im Black Pigeon in Dortmund stattgefunden haben, und einem Open Call entstanden. Wir bedanken uns bei allen Menschen, die mitdiskutiert und mitgeschrieben haben!

https://archive.org/details/DerApfelUndDerStamm/Web_2026-03-13-Zine_Gemeinschaft_barrierearm/page/n1/mode/1up
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